Navy CIS

Dass Navy CIS als eine erfolgreiche Serie bezeichnet werden darf, ist kaum abzustreiten. Dass der militärische Krimihit jedoch so beliebt werden könnte, wie er es derweil (nicht nur in Deutschland) ist, hätten sich jedoch wohl selbst die überzeugteren Regisseure, Darsteller und Autoren des Filmteams nicht träumen lassen.

Im Abendprogramm von Sat 1 beispielsweise erzielten die Detectives aus dem Wilden Westen im August absolute Traumwerte bei den Einschaltquoten: Nach dem hiesigen WM-Spektakel scheinen die Fernseherzuschauer genug vom rasengrünen Bildschirmanblick zu haben und so verfolgten zur Primetime satte 8,9 % der Zuschauer den Agentenspaß rund um Gibson & Co. Dies geschieht mittlerweile jedoch bei Weitem nicht mehr einzig und allein via Fernseher: Gut 10 % des TV-Publikums nutzt nun bereits ein "mobiles Endgerät", welches das Fernseherprogramm übertragen kann. Tablet-PCs werden hierfür am häufigsten genutzt, das Smartphone wiederum nur als Notlösung gebraucht.

Wie sich der Trend weiter entwickeln könnte, bleibt allerdings nur schwer abzusehen. Denn trotz der Attraktivität der zahlreichen Streamingdienste, die mittlerweile eben auch den Navy CIS Einsatz aufs Handy bringen, könnten die neuen Fernsehermodelle samt 4K-Auflösung und anderen optischen Leckerbissen schon bald das klassische TV-Erlebnis erneut aufflammen lassen. Zudem scheinen viele Streamingdienste wie „Magine“ ihre bisweilen noch kostenlose Mitgliedsangebote in absehbarer Zeit entgeltlich machen zu wollen. Doch ganz gleich, ob Smartphone, Tablet oder Fernseher: An dem Erfolg der mutigen Specialforces ist nicht zu rütteln.