Video On Demand

Hochauflösende Filme in HD, vollständige Serien und hochwertige Eigenproduktionen, sind wesentliche Merkmale von Video-on-Demand-Angeboten. Flatrates erlauben den unbegrenzten Zugriff für einen fixen monatlichen Betrag. Zur Wiedergabe sind zudem keine besonderen technischen Voraussetzungen nötig.

Digitale Medien verdrängen das klassische Medienangebot, immer mehr Produktionen werden rein für den Onlinemarkt konzipiert. Video-on-Demand ist die Schnittstelle zwischen „Fernsehen nach Maß“ und jederzeitiger Verfügbarkeit. Es handelt sich dabei um eine Art Online-Videothek, die den Zugriff auf tausende von Filmen und Serien ermöglicht. Als häufigstes Zugangsmodell gilt die Flatrate. Hier können alle verfügbaren Inhalte für einen monatlichen Fixbetrag beliebig oft wiedergegeben werden. All das ist weder an Zeit noch an Ort gebunden, denn mittlerweile werden diverse Endgeräte unterstützt. Darin inbegriffen sind etwa Smartphones, Tablets, Spielekonsolen oder Smart-TV-Geräte.

Welche technischen Voraussetzungen sind nötig?

Grundsätzlich bedeutet Video-on-Demand, dass Filme, Serien und Co. via Video-Stream wiedergegeben werden. Es ist kein externer Videoplayer oder andere Software nötig. Lediglich gewisse Plug-Ins müssen, je nach Anbieter, im Browser installiert werden und aktiviert sein. Das geschieht jedoch automatisch beim Abspielen, besonderes technisches Verständnis ist nicht nötig. Um die Inhalte in entsprechender Qualität und Auflösung abspielen zu können, wird ein Breitbandinternetzugang mit mindestens 6.000er-DSL empfohlen. Kunden, die Filme über den Computer laden und auf dem Fernsehbildschirm projizieren möchten, benötigen eine Set-Top-Box. Wird die Internetverbindung über einen Kabelanschluss aufgebaut, muss dieser die sogenannte „Rückkanalfähigkeit“ aufweisen.

Was gibt es bezüglich der Angebotsstruktur zu beachten?

Der am Häufigsten angebotene Tarif ist mittlerweile die Flatrate, also die unbegrenzte und beliebig häufige Wiedergabe von Filmen und Co. Hierfür wird ein monatlicher Fixbetrag fällig. Je nach gewünschter Zugangsart, etwa über Tablets oder Smartphones, müssen vereinzelt spezielle Tarife gewählt werden. Wie ist das Verhältnis von Angebot und monatlichen Kosten? Bei einigen Anbietern werden Neuerscheinungen oder Serien im Original für begrenzte Zeit nur auf Einzelabruf verfügbar gemacht. Hier empfiehlt sich der oftmals kostenlose Probemonat oder ein vergünstigter Probezeitraum, um das Angebot auf die eigenen Interessen hin zu testen.

Diese Merkmale trennen die Spreu vom Weizen

Ein gutes Angebot zeichnet sich nicht nur durch ein umfangreiches Sortiment an Serien und Filmen aus (z.B. 24, Navy CIS oder 2 Broke Girls), sondern auch durch die Wiedergabequalität. SD-Wiedergaben sind, je nach Alter und Produktionsform des Filmes, eher schlechter zu bewerten. Für detailgetreue Wiedergaben sollte auf das Angebot an HD-Filmen geachtet werden. Damit können Filme auch auf heimischen Bildschirmen und Fernsehern in ansprechender Qualität und Auflösung dargestellt werden. Eine Videoqualität von 1.080p und eine Audiowiedergabe in 5.1 stellen derzeit das Maß der Dinge dar. Gegenüber Portalen wie Kinox.to greifen Kunden bei Video-on-Demand nicht nur legal auf Inhalte zu, sondern haben außerdem eine Vielzahl weiterer technischer Funktionen. Zwischendurch unterbrochene Wiedergaben können zum späteren Zeitpunkt an derselben Stelle wieder abgespielt werden. Außerdem können wahlweise Untertitel oder andere Sprachausgaben, je nach Angebot, aktiviert werden.